Fortbildungen

BAO Schulen bieten ein vielfältiges Weiterbildungsangebot

Alle Inhaber der Urkunde Osteopath/in BAO haben für den Eintrag auf der BAO Therapeutenliste seit 2014 Fortbildungen im osteopathischen Bereich vorzulegen. Es sind dies 100 Punkte in drei Jahren, maximal 10 Punkte pro Tag. Die Fortbildungsnachweise sind der Geschäftsstelle digital, per Fax oder per Post einzureichen. 

Termine & Veranstaltungen

Ausbildung in Osteopathie (5-Jahre)

16.11.2017 bis 31.10.2022

Die Osteopathie ist eine der großen manualtherapeutischen Richtungen in der ganzheitlichen Medizin und sicher eine der interessantesten.

Mit ihren diagnostischen und vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten stellt sie eine wirksame und nachhaltige Therapie für Ihre Patienten dar. Sie ist ein effizientes und zugleich sanftes Verfahren mit einer großen Zukunft.

Die OAM ist anerkanntes Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft für Osteopathie (BAO), der Akademie für Osteopathie (AFO) und arbeitet mit der British School of Osteopathy (BSO) in London zusammen.

Die fünfjährige Ausbildung (1.360 Ustd.) an der OAM bietet Ihnen:

- eine fundierte berufsbegleitende Ausbildung nach den Kriterien der BAO/AFO
- nach erfolgreichem Studium einen anerkannten Abschluss
(Voraussetzung für D.O., MSc, BSc)
- national und international qualifizierte Dozentinnen und Dozenten
- ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Praxis und Theorie
- persönliche Betreuung in guter Lernatmosphäre
- Kontakt mit internationalen Osteopathen und der British School of Osteopathy in London (BSO)

Dozent:Diverse
Ort:München, Hirtenstr. 26, 80335
Veranstalter:Osteopathie Akademie München (OAM)
Anmeldung:http://www.oam.zfn.de

Endokraniale Spasmen transgenerationellen Ursprungs Teil III

16.11.2017 bis 19.11.2017

Philippe Druelle D.O. widmet sein Leben der Förderung der traditionellen Osteopathie in Europa und Nordamerika. Seinen Abschluss in Osteopathie erhielt er 1979 am „Collège d´Ostéopathie ATMAN“. 1980 erhielt er sein Zertifikat der kranialen Osteopathie.
Seine These mit dem Titel „Der Atlas und die Okklusion“ stellte er 1983 vor.
1988 erhielt er das Diplom Honoris causa in Belgien, 2001 in Argentinien.
Zwischen 1981 und 2002 gründete er 5 Schulen für Osteopathie in Kanada und zwei in Europa (DOK in Rohrdorf und SICO in der Schweiz)
Im Jahr 2001 wurde er Berater und Projektleiter an der University of Wales für die Entwicklung und Umsetzung eines Vollzeit-Programms, das zu einem Diplom BSc (Hons) in Osteopathie führt.

Kursbeschreibung:
•Allgemeine Einführung und Definition der Spasmen transgenerationellen Ursprungs
•Zentrale Dynamik, Details zum limbischen System, Thalamus und Hippocampus
•Embryologische Entwicklung und ihr Einsatz bei der praktischen Arbeit
•Theorie über die Entstehung der Spasmen, Vermittlung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse
•Beschreibung der Modifizierungen der systemischen Aktivität und Physiologie des Gehirns als Folge eines emotionalen Impakts.
•Beschreibung der elektromagnetischen Felder, der Strukturierung der Materie nach den embryologischen Kraftlinien, Veränderung der Viskosität der Flüssigkeiten, des Zellaustausches und des axoplasmatischer Fluss.
•Modifizierungen der systemischen Aktivität des Gehirns nach einer osteopathischen Behandlung.
•Die Notionen des Familienstamms etc. (Fotos!!)
•Beschreibung der verschiedenen Impakte und ihre Konsequenzen

Kursprogramm:
•Palpation der Felder, Liefe Field
•Perfektionierung der drei Palpationsprotokolle im Zusammenhang mit dem Thalamus und limbischen System
•Arbeit an den Ursprüngen von Dysbalancen. Einschätzung der Spannungs- und Kompressionsfelder etc.
•Einsatz der sieben Schlüssel der Faszien, Life Field, Breath of Life
•Übertragung auf Zielorgane (Organe, die als Folge von Spasmen Funktionsstörungen aufweisen können) und zentrale Kette
•Behandlung eines betroffenen Gehirnareals unter Einsatz der elektromagnetischen Felder, Behandlung des eigentlichen Spasmus
Wichtiger Hinweis:
Die Notion der transgenerationellen Verbindungen wird anhand von eigenen Fotos erarbeitet
(Fotos von Familienmitglieder und Vorfahren, so weit zurückreichend wie möglich, sind mitzubringen).

Kosten: 680 €
Kursbeginn: 09:00 Uhr
Kursort: DOK, Anzengruberstr. 12
Voraussetzung: Endokraniale Spasmen Teil I + II

Dozent:Philippe Druelle D.O.
Ort:83101 Rohrdorf, Anzengrubersraße 12
Veranstalter:Deutsches Osteopathie Kolleg
Anmeldung:http://www.osteopathie-kolleg.com/weiterbildung.html

Osteopathie-Kongress 2017 „Osteopathische Philosophie und Modelle in der Praxis"

17.11.2017 bis 19.11.2017

Unser nächster Kongress zum Thema „Osteopathische Philosophie
und Modelle in der Praxis“ findet vom 17.11.-19.11.2017
in Berlin statt. An diesem Wochenende bringen wir wieder
Experten aus der Welt der Osteopathie und Medizin zusammen.
Spannende Vorträge, Diskussionsrunden und interaktive Workshops
renommierter Referenten aus über 10 Ländern erwarten Sie.
Für Sie als Teilnehmer bieten sich zahlreiche Gelegenheiten zum
persönlichen Erfahrungsaustausch und aktiven Networking mit
Kolleginnen und Kollegen, zum Beispiel auch bei unserem beliebten
Gala-Dinner mit der anschließenden Meeting-Friends-Party.
Treffen Sie Ihre persönliche Auswahl aus über 50 Workshops und
erfahren Sie z.B. im Workshop von Jane Stark DO (CAN) mehr über
„den fluidalen Ansatz in der faszialen Behandlung“ oder freuen Sie
sich auf den Vortrag von Dr. Michael L. Kuchera DO (USA) zum Thema
„Das Atem- und Kreislaufmodell“.

Dozent:eine Vielzahl an verschiedenenReferenten
Ort:Urania Berlin
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland GmbH
Anmeldung:http://www.osteopathie-schule.de/kursprogramm/osteopathie-kongress-2017.html

Herz / Perikard

19.11.2017 bis 21.11.2017

Jeannine VAN VLIET D.O. Osteopathin, absolvierte ihre Ausbildung am CEO in Montreal. Sie unterrichtet seit 1996 an den verschiedenen Schulen des Schulverbandes CEO unterschiedlichste Kurse (Viszera, Becken, Schädel, untere Extremitäten). Der Unterricht von Jeannine van Vliet ist an allen Kollegs auf Grund seiner außerordentlichen Struktur beliebt. Seit 1998 unterrichtet sie den Kurs Herz und Perikard im Zuge der Ausbildung. Sie hat das Thema, insbesondere auf Niveau der Methodologie, ständig weiterentwickelt und optimiert. Seit einigen Jahren bietet sie regelmäßig in den USA und in Europa Postgraduierten-Kurse über dieses Thema an sowie über andere viszerale und parietale Themen.
Kursbeschreibung:
Die Herz-/Perikardsphäre eine primordiale Zone im Thorax, die in der Behandlung häufig Priorität hat, um die thorakale Mobilität zu fördern, eine optimale Zirkulation der Flüssigkeiten und ein optimales Gleichgewicht beim Patienten zu gewährleisten. Es werden Zusammenhänge mit dem Atemsystem aber auch mit den infradiaphragmatischen Organen und mit der Schädelsphäre untersucht und behandelt.
Dieser Kurs ist auf die klinische Methodologie und auf die Behandlung ausgerichtet. Die darin erlernten Techniken können präventiv eingesetzt werden, um einige Herzpathologien zu verhindern. Sie haben auch einen positiven Einfluss auf multiple thorakale und zervikale Schmerzzustände.
Kursinhalt:
Dieser Kurs gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, wichtige osteopathische Diagnosewerkzeuge auf postgraduiertem Niveau mit thorakaler Priorität auf somatischem und/oder viszeralem Niveau anzuwenden.
Folgende Themen werden während des Kurses angesprochen:
- Techniken zur Befreiung des Perikards
- Techniken zur Entspannung des perikardialen Bandapparates
- Normalisierung der Herzbewegungen (in Verbindung zur PRM-Bewegung)
- Analyse der Normalität dieser Bewegung für das Perikard und das Herz selbst
- Analyse der möglichen Herzläsionen
- Auswahl der geeigneten Methodologie zur Behandlung der entsprechenden Läsionen

Voraussetzung: abgeschlossene Osteopathieausbildung
Kosten: 510,-- €
Kursbeginn: 09.00 Uhr
Kursort: 83101 Rohrdorf, Anzengruber Str. 12

Dozent:Jeannine VAN VLIET D.O.
Ort:83101 Rohrdorf, Anzengruber Str. 12
Veranstalter:Deutsches Osteopathie Kolleg
Anmeldung:http://www.osteopathie-kolleg.com/weiterbildung.html

Endokraniale Spasmen traumatischen Ursprungs Teil I

20.11.2017 bis 23.11.2017

Genevieve Forget D.O. absolvierte ihre Osteopathieausbildung am CEO in Montreal. 2001 stellte sie ihre These „Die osteopathische Behandlung endokranialer Spasmen: Einfluss auf das physische, psychische, emotionale und spirituelle Gleichgewicht“ vor. Hierfür erhielt sie den W.G. Sutherland Thesenpreis.
Seit 2002 unterrichtet sie am CEO, CCO, DOK und SICO. Sie ist Mitglied des „Executive Council des CEO“. Genevieve Forget ist internationale Referentin der endokranialen Spasmen.

Kursbeschreibung:
Häufig werden Patienten von physischen, mentalen und emotionalen Ereignissen gezeichnet. Mit der Arbeit an den sogenannten emotionalen Spasmen ist es möglich, den Patienten von seinen „Abdrücken“ zu befreien.
Dieser erste Kurs des 4-teiligen Programms bietet Ihnen viele Möglichkeiten, um mit den verschiedenen Bereichen des Gehirns in Dialog zu treten und die Verspannungsmechanismen, die im gesamten Organismus zu Dysfunktionen führen können, zu befreien.

Kursprogramm:
• Beschreibung der Normalität und der verschiedenen endocranialen Spasmen: traumatische, emotionale, transgenerationelle und zivilisationsbedingte Spasmen
• Erläuterung wichtiger Begriffe wie “Breath of Life“, „Potency“ und „Biodynamic Force
• Palpation der Gehirnmaterie, auf Flüssigkeits- und Felderniveau in Protokoll 1 und 2
• Einschätzung und Behandlung des Gehirns auf Gewebsebene
• Einschätzung und Behandlung der Seitenventrikel und des III. Ventrikels.
• Verbindungen zur zentralen Kette, klinische Methodologie zur Behandlung der „Zielorgane“


Kosten: 680 €
Kursbeginn: 09:00 Uhr
Kursort: DOK, Rohrdorf, Anzengruberstr. 12
Voraussetzung: abgeschlossene Osteopathieausbildung

Dozent:Genevieve FORGET D.O.
Ort:83101 Rohrdorf, Anzengrubersraße 12
Veranstalter:Deutsches Osteopathie Kolleg
Anmeldung:http://www.osteopathie-kolleg.com/weiterbildung.html

Endokraniale Spasmen emotionalen Ursprungs Teil II

25.11.2017 bis 28.11.2017

Genevieve Forget D.O. absolvierte ihre Osteopathieausbildung am CEO in Montreal. 2001 stellte sie ihre These „Die osteopathische Behandlung endokranialer Spasmen: Einfluss auf das physische, psychische, emotionale und spirituelle Gleichgewicht“ vor. Hierfür erhielt sie den W.G. Sutherland Thesenpreis.
Seit 2002 unterrichtet sie am CEO, CCO, DOK und SICO. Sie ist Mitglied des „Executive Council des CEO“. Genevieve Forget ist internationale Referentin der endokranialen Spasmen.


Kursbeschreibung:
- Allgemeine Einführung und Definition der Spasmen emotionalen Ursprungs
- Dynamisches Konzept der Form, Theorie der Fulcra
- Palpation in Protokoll 2 & 3
- Befund eines emotionalen Spasmus, Behandlung während der Etappen seiner Entstehung
- Bedeutung der Stillness
- Bewusstwerdung der Probleme und Betreuung des Patienten nach der Behandlung
- Anatomie und Physiologie des verantwortlichen Hirnareals. Wechselbeziehung zwischen Thalamus und limbischem System, Diencephalon etc. Einführung in die elektromagnetischen Felder etc.

Kursprogramm:
- Seitenventrikel, zentrale Kette, III. Ventrikel, limbisches System, Modellierung auf flüssiger und elektromagnetischer Ebene
- Approach und Befreiung spezieller Gehirnstrukturen, Augen, Herzloge
- Integration und klinische Methodologie, Behandlung der eigentlichen Spasmen
- Eingehen auf persönliche Erfahrungen, Begleitung des Patienten
- Einführung in Teil 3 (transgenerationeller Spasmus) und Differentialdiagnose
- Life Field, Einführung & Palpation


Während des praktisch ausgerichteten Seminars wird ständig die Palpation in den verschieden Protokollen überprüft.

Kosten: 680,-- €
Kursbeginn: 09:00 Uhr
Kursort: DOK, Anzengruberstr. 12
Voraussetzung: Endokraniale Spasmen Teil I

Dozent:Genevieve FORGET D.O.
Ort:83101 Rohrdorf, Anzengrubersraße 12
Veranstalter:Deutsches Osteopathie Kolleg
Anmeldung:http://www.osteopathie-kolleg.com/weiterbildung.html

Manuelle Techniken bei Bandscheibenproblematik

30.11.2017 bis 02.12.2017

Bei Lumbalgien stellt sich dem Therapeuten immer die Frage: handelt es sich hier um eine Bandscheibenproblematik und wenn ja: was ist dann zu tun?
Heutzutage werden 95% - 98% aller Bandscheibenvorfälle konservativ behandelt. Die Osteopathie
kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten. Dies setzt jedoch voraus, dass der Osteopath die
Sinnhaftigkeit unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten einschätzen und im Falle einer
konservativen Behandlung prognostische Hinweise geben kann. Hierzu sind genaue Kenntnisse der Pathogenese, klinischen Zeichen sowie der Ergebnisse bildgebender
Verfahren unerlässlich.
Das Seminar gliedert sich in zwei Abschnitte:
1.Tag: Grundlagen, Dr. Güttler wird in die Thematik einführen. Der Schwerpunkt wird hierbei auf
der Region des unteren Rückens liegen.
Themen:
• Der (untere) Rücken aus schulmedizinisch- orthopädischer und osteopathischer Sicht
• Genese und Klinische Zeichen lumbaler Pathologien
• Diagnose und Differenzialdiagnose
• Bildgebende Verfahren
• Konservative und operative Behandlungskonzepte
Die Zusammenhänge werden mit Röntgen-, MRTund CT-Bildern sowie an Hand vielfältiger Beispiele
verdeutlicht. Es besteht die Möglichkeit, eigene Bilder zur Analyse im Seminar mitzubringen.
Das Mitbringen eines Stethoskops wäre von Vorteil.
2. & 3. Tag: Behandlungsmethode, die oben angesprochene Behandlungsmethode sowie die ihnen
zugrunde liegende Logik wird dargestellt und vermittelt.
Themen:
• Biomechanische Aspekte der LWS
• Die Bandscheibe und ihre Versorgung
• Bandscheibe und Umgebung: die wichtigen Gewebstypen
• Behandlung von Bandscheibenvorfällen: Techniken für den Diskus sowie für die umliegenden
Gewebe
Als aktiver Forscher wird Dugailly seine praktischen Demonstrationen und Übungen durch einen
Überblick über neuere Studienergebnisse ergänzen

Dozent:Dr. med. Jürgen Güttler und Pierre-MIchel Dugailly
Ort:Commundo Tagungshotel • Humboldtstr. 2 • 41468 Neuss
Veranstalter:Institut für angewandte Osteopathie • Lucas-Cranach-Str. 1 • 54634 Bitburg
Anmeldung:http://www.ifaop.com

Osteopathische Therapieansätze bei Fehlernährung

08.12.2017 bis 10.12.2017

Chronisch rezidivierende Störungen durch Fehlernährung tauchen im Alltag des niedergelassenen Osteopathen häufig auf und verlangen viel Behandlungszeit ab. Wir wollen in diesem Kurs ein Konzept erarbeiten, dass es dem Patienten ermöglicht diese Störungen selbst besser zu erkennen und anhaltend zu beheben. Wir wollen die Grundzüge der häufigsten Fehlernährungen ansprechen und ein Verständnis dafür entwickeln, warum diese Art von abdominellen und degenerativen Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten sprunghaft zugenommen hat. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit den osteopathischen Behandlungsmöglichkeiten zur Behebung dieser Störungen und zu Verhinderung von Rezidiven. Auch wollen wir erreichen die viszerale Arbeit mehr in die tägliche Arbeit mit den Patienten zu integrieren. Nur wenn wir den Patienten auf allen Ebenen wahrnehmen und behandeln, kann Gesundheit sich wieder ausbreiten.
Themen: Palpations- und Visualisierungstechnik der alten Osteopathen; Bedeutung der unteren Rippen für Diaphragma und Nervenplexus; Rippenköpfchen als Hebel für den Lymphfluss; Ketten im Bauchraum und ihre Bedeutung für Energie und Flüssigkeiten im Retroperitoneum, insbesondere für die zentrale Mittellinie; Theorie und Praxis der Ernährungsumstellung und ausleitende Verfahren.

Dozent:Karl-Heinz Schroeder, Osteopath (BAO), Diploma Osteopathic Medicine (EROP)
Ort:Münster
Veranstalter:ÄSOM Ärzteseminar Osteopathische Medizin der DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Flüssigkeiten in der Osteopathie

14.12.2017 bis 16.12.2017

In diesem Kurs wollen wir uns mit dem Einfluss der verschiedenen Fluida beschäftigen und den Bezug zur Osteopathie herstellen. Mit einem praktischen Anteil von rund 70 % stellt dieser Kurs eine große Bereicherung dar für die Arbeit in der osteopathischen Praxis, wir verbessern vorhandene Fähigkeiten.
Zunächst betrachten wir den Schädel. Welchen Einfluss hat die cerebrospinale Flüssigkeit, wie wird sie produziert, was ist ihre Funktion? Wo findet die Reabsorption statt? Welche osteopathischen Möglichkeiten haben wir? Die gleichen Fragen und Überlegungen wollen wir auch für den arteriellen, venösen und lymphatischen Fluss erarbeiten.
Dann wenden wir uns dem Herzen als Zentrum des arteriellen Flusses zu. Wie funktioniert der hämodynamische Kreislauf, wo können Probleme entstehen? Wie diagnostizieren und behandeln wir? Wir betrachten sowohl arterielle als auch venöse Gesichtspunkte des Herzens und erarbeiten Behandlungsmöglichkeiten. Ebenso beschäftigen wir uns mit dem Diaphragma und wie wir mit ihm praktisch arbeiten können. Auch der Flüssigkeitskreislauf in den Extremitäten ist Inhalt dieses Kurses, sein Einfluss sowie mögliche Probleme und Dysfunktionen, z. B. Epicondylitis oder Beschwerden der Achillessehne.
Abschließend beschäftigen wir uns mit der Lymphe. Wir wollen erarbeiten, wie wir den Flüssigkeitskreislauf in der Wirbelsäule beeinflussen können.

Dozent:René Zweedijk D.O., B.Sc., Ost.Med., DPO (NL)
Ort:Münster
Veranstalter:DAOM Deutsche Akademie für Osteoapthische Medizin e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Gynäkologie und Osteopathie

14.12.2017 bis 16.12.2017

Die Gynäkologie wird in der klassischen osteopathischen Ausbildung allenfalls gestreift.
In diesem Seminar steht sie im Mittelpunkt! Durch die besondere Beschaffenheit des weiblichen Körpers und besonders seiner Unterleibsregion werden spezifische Probleme begünstigt, die ausgesprochen hartnäckig
sein können.
Diese sind bedingt durch die vielfältigen und häufig komplexen Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Systemen, z.B. den Unterbauchorganen und dem Bewegungsapparat.
Typische Probleme, die sich hier manifestieren können, sind chronische Rückenschmerzen, Knieschmerzen oder auch ganz allgemein Zirkulationsstörungen in den Beinen.
In diesem Kurs werden wichtige Techniken zum Auffinden und Erkennen der zu Grunde liegenden Dysfunktionen sowie zu deren Verbesserung vermittelt.
Inhalte des Seminars im Überblick:
• Anatomie des kleinen Beckens und seiner Organe
• Palpation der Anatomie intern
• Anamnese mit dem Schwerpunkt gynäkologischer Probleme
• Externe Untersuchung :
Hinweise auf pelvische Probleme
• Vaginale Untersuchung der Harnblase
• Vaginale Behandlung der Harnblase
• Osteopatische Dysfunktionen des Uterus, Diagnose und Behandlung.
• Tuba-ovarielle Behandlung
• Exkurs: Rektale Untersuchung von Prostata und Coccyx und deren Behandlung
Wer voll vom Seminar profitieren möchte, sollte bereit sein, selbst interne Techniken
anzuwenden und auch deren Anwendung an sich selbst als Übungspartner/in zuzulassen.
Myriam Vleminckx gibt den Kurs seit ca. 20 Jahren. Als ausgesprochen erfahrene Kursleiterin
gelingt es ihr, eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die sich durch den für diese Arbeit nötigen Respekt sowie durch die hierfür nötige Sicherheit auszeichnet. Die Seminarinhalte sind voll auf die Belange der Praxis
ausgelegt, so dass sie direkt in der Praxis genutzt werden können.

Dozent:Myriam Vleminckx
Ort:Commundo Tagungshotel • Humboldtstr. 2 • 41468 Neuss
Veranstalter:Institut für angewandte Osteopathie • Lucas-Cranach-Str. 1 • 54634 Bitburg
Anmeldung:http://www.ifaop.com

Die Untersuchung und Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern Teil 3 - Gersfeld

11.01.2018 bis 13.01.2018

Teil 3
Schwangerschaft, Sinnesorgane, Neurologie. Phasen und körperliche Veränderungen im Verlauf der Schwangerschaft, Frühgeburt und Komplikationen, Bindungstheorie, Entwicklung der sensorischen Systeme und Einfluss auf die statomotorische Entwicklung, neurologische Störungen, Kopfschmerz, ADHS.

Dozent:Kristin Peters D.O.
Ort:Rhön-Akademie • Bodenhof 115 • 36129 Gersfeld
Veranstalter:IFAO, Institut für angewandte Osteopathie
Anmeldung:http://www.ifaop.com

Kinderkurs Teil 1 - Neuss

18.01.2018 bis 20.01.2018

Teil 1
Osteopathische Untersuchung und Behandlung des Säuglings. Geburt und Geburtstraumen Embryologie und Anatomie - Überblick über die Entwicklung im ersten Lebensjahr.

Dozent:Kristin Peters und Team
Ort:Commundo Tagungshotel • Humboldtstr. 2 • 41468 Neuss
Veranstalter:Institut für angewandte Osteopathie • Lucas-Cranach-Str. 1 • 54634 Bitburg
Anmeldung:http://www.ifaop.com

Osteopathie im Säuglings- u. Kindesalter, Kurs 7

19.01.2018 bis 21.01.2018

Kurs 7 der 2-jährigen postgraduierten Ausbildung.

Dozent:Lehrteam des ZKO Zentrum für Kinderosteopathie
Ort:Münster
Veranstalter:ZKO Zentrum für Kinderosteopathie der DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de/

Minimal Lever Techniques - Teil 1

26.01.2018 bis 28.01.2018

Teil 1
richtet sich an alle, die sicher, sanft und risikolos Impulsmanipulationen in ihrer Praxis
anwenden möchten. Minimal-Hebel-Manipulationen sind sanfte ungefährliche Impulsmanipulationen.
Daryl Herbert nennt sie „Minimal Lever Mid Range Osteopathic Manipulations of the spine“.
Bei diesen Techniken wird der Manipulationsparameter in einer Mittelstellung belassen.
Durch das Hinzunehmen aller anderen Bewegungsparameter in den drei Ebenen des
Raumes (Rotationen und Translationen) gelingt es, das Segment für den Manipulationsstoß
optimal einzustellen, ohne dass eine Verriegelung notwendig ist. Dadurch wird die Technik sanfter und präziser. Die praktischen Vorteile und die wissenschaftlichen Hintergründe dieser Behandlungstechniken
werden in Theorie und Praxis anhand moderner Lehrmethoden vermittelt.
Die einzelnen Schritte der Techniken werden detailliert geübt und überwacht.
Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, die diese Techniken unterstützen, werden
besprochen genauso wie Red-Flags und Kontraindikationen. Dieser este Teil befasst sich mit der Behandlung
der klassischen Hals-, Brust- und Lendenwirbel. In einem zweiten Teil werden die
Wirbelsäulenübergänge behandelt.

Dozent:Daryl Herbert
Ort:Commundo Tagungshotel • Humboldtstr. 2 • 41468 Neuss
Veranstalter:Institut für angewandte Osteopathie • Lucas-Cranach-Str. 1 • 54634 Bitburg
Anmeldung:http://www.ifaop.com

Fortgeschrittene viszerale Manipulationen (Die neuro-endokrinen-viszeralen Stimulationen)

31.01.2018 bis 02.02.2018

Jean-Pierre Barral war der Pionier der viszeralen Manipulationen.
1972 waren Jean-Pierre Barral und Pierre Mercier die Ersten, die Ultraschall und Fluoroskopie verwendeten, um die Bewegung der Organe und deren Behandlung zu objektivieren.
Mehr als 40 Jahre Erfahrung haben es ermöglicht, neue Techniken zu entwickeln, zu ergänzen und zu verfeinern.
Diese Weiterbildung ermöglicht es Ihnen, sowohl die klinische und manuelle Diagnostik als auch die Behandlung zu vertiefen, die darauf folgt.
Des weiteren werden wir die neuralen und vaskulären Manipulationen, die zum viszeralen System gehören, und die strategischen Zonen für endokrine Reaktionen des Organismus begutachten.

Zum Beispiel werden wir folgende Behandlungen studieren: Reflux (Ösophagus), Ulcus ventriculi , Hiatushernie, Hepatitis, Dysfunktionen des Pankreas und des Darms, Hämorriden , Nierensteine, Blutkreislauf, Schilddrüsendysfunktionen, Ösophagitis, pleuro-zervikale Fibrosen, Bronchiolitis, Allergien, Präkordiale Schmerzen, Schmerzen im Rippenzwischenraum und einige Erkrankungen des Herzens und der Lunge.

Die Leber
- die verschiedenen viszero-elastischen Befestigungen der Leber
- die Leberarterie: Pulsmessung/palpation, Pulsunterschiede bezüglich der Leberregionen, Manipulation der Leberarterie
- der Sympathikus

Der Magen
- die hiatale Zone
- die Magenarterien
- der Nervus vagus
- die Curvatura gastrica minor

Der Duodenum
- die Flexura duodenojejunalis und die Verhältnisse mit der Vena + Arteria mesenterica superior
- der Treitzmuskel (m. suspensorius duodeni), Funktionen sowie Behandlung
- die duodenopankreatische Verbindung

Der Pankreas
- die speziellen Manipulationen des Pankreas -Kopfes, Körpers und Schwanzes
- die Arteria splenica, Puls und Manipulationen
- Pankreas exokrin und endokrin

Der Darm
- der Cannon-Böhm Punkt, die Zusammenkunft des Kranialen und sakralen Parasympathikus
- die Arterien zum Dickdarm und die Arteria mesenterica inferior
- das venöse hämorridale System , die Verbindungen mit der Leber und der lumbalen Wirbelsäule
- die Iliozäkaleklappe

Die Nieren
- die linke Niere, die Verbindungen zum Genitalsystem, die Verhältnisse mit den lumbalen Bandscheiben
- die rechte Niere, die engen Verhältnisse mit der Pars descendens des Duodenum und dem Colon ascendens
- die "Zange" der arteria mesenterica superior ("nutcracker Syndrom")

Der Thorax
- die pleurozervikalen Befestigungen
- spezielle Tests und Manipulationen

Peura der Lunge Bronchien Perikard Herz Aorta Vena cava superior Vena azygos

Der Hals
- die prätracheale Faszie ("Lamelle"), "Lamme prétrachéale" (französisch)
- zervikale Faszie
- Os hyoid
- Nervus vagus
- Nervus glossopharyngeus
- Grenzstrang (Turnus Sympathikus)
- Karotisgabel: Sinus caroticus und Globus caroticum

viszerale sowie emotionale Verbindungen

Dozent:Jean-Pierre Barral DO
Ort:OSD, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland GmbH
Anmeldung:http://www.osteopathie-schule.de/kursprogramm/postgraduierte-kurse/kursprogramm.html