Fortbildungen

BAO Schulen bieten ein vielfältiges Weiterbildungsangebot

Alle Inhaber der Urkunde Osteopath/in BAO haben für den Eintrag auf der BAO Therapeutenliste seit 2014 Fortbildungen im osteopathischen Bereich vorzulegen. Es sind dies 100 Punkte in drei Jahren, maximal 10 Punkte pro Tag. Die Fortbildungsnachweise sind der Geschäftsstelle digital, per Fax oder per Post einzureichen. 

Termine & Veranstaltungen

Osteopathie im biodynamischen Bereich 2

05.08.2021 bis 08.08.2021

Kurs 2 baut auf den Inhalten des ersten Kurses auf und vertieft sie. Ihr Dozent führt Sie in die Sichtweise und palpatorische Wahrnehmung der sog. biodynamischen „Zonen A, B und D“ für Läsionen ein, die mit den Begriffen „withering fields“ (verdorrte Felder) und „fire in the bones“ beschrieben werden. Das Wahrnehmungsphänomen „house in the ocean“ sowie die embryologische Herleitung und das Erspüren der segmentalen „Säume“ (seams) des Achsenorgans werden dargestellt und eingeübt.

Dozent:David C. Eland D.O. F.A.A.O. (USA)
Ort:Münster
Veranstalter:DAOM Deutsche Akademie für Osteopathische Medizin e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Osteopathie und craniomandibuläre Dysfunktionen bei Erwachsenen

05.08.2021 bis 07.08.2021

Eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Beschwerdebild, das durch Komplexität und Aspezifität der Symptome gekennzeichnet ist. Nur ein ganzheitlicher therapeutischer Ansatz wie Osteopathie (oft in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen) hat die Möglichkeit eine solche Dysfunktion mit multifaktorieller Genese effektiv zu behandeln. Es wird zunehmend deutlich, dass chronische bzw. rezidivierende Schmerzen, Tinnitus, Spannungskopfschmerzen, Zervikalgien, Lumbalgien, Kieferprobleme etc. ihren Ursprung in einer CMD finden können. Das größte Problem ist, dass sich eine CMD durch ihr Erscheinungsbild - oft gibt es keine Beschwerden in der Mundhöhle - der Entdeckung entzieht. Millionen Menschen leiden unter einer CMD, aber stehen oft mit ihren Beschwerden allein da oder fallen in ein Phänomen, das unter den Begriffen Drehtüreffekt oder Arzttourismus bekannt ist. Nur ein umfassendes Therapiekonzept kann eine Störung mit einer solchen Komplexität ändern. Ziel des Kurses ist es, eine mehrdimensionale Diagnostik und Therapie zu vermitteln.

Dozent:Philip van Caille D.O., B.Sc. (B, CH)
Ort:Münster
Veranstalter:DAOM Deutsche Akademie für Osteopathische Medizin e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Osteopathie und craniomandibuläre Dysfunktionen bei Erwachsenen

09.08.2021 bis 11.08.2021

Eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Beschwerdebild, das durch Komplexität und Aspezifität der Symptome gekennzeichnet ist. Nur ein ganzheitlicher therapeutischer Ansatz wie Osteopathie (oft in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen) hat die Möglichkeit eine solche Dysfunktion mit multifaktorieller Genese effektiv zu behandeln. Es wird zunehmend deutlich, dass chronische bzw. rezidivierende Schmerzen, Tinnitus, Spannungskopfschmerzen, Zervikalgien, Lumbalgien, Kieferprobleme etc. ihren Ursprung in einer CMD finden können. Das größte Problem ist, dass sich eine CMD durch ihr Erscheinungsbild - oft gibt es keine Beschwerden in der Mundhöhle - der Entdeckung entzieht. Millionen Menschen leiden unter einer CMD, aber stehen oft mit ihren Beschwerden allein da oder fallen in ein Phänomen, das unter den Begriffen Drehtüreffekt oder Arzttourismus bekannt ist. Nur ein umfassendes Therapiekonzept kann eine Störung mit einer solchen Komplexität ändern. Ziel des Kurses ist es, eine mehrdimensionale Diagnostik und Therapie zu vermitteln.

Dozent:Philip van Caille D.O., B.Sc (B, CH)
Ort:Münster
Veranstalter:DAOM Deutsche Akademie für Osteopathische Medizin e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Update Viszerale Manipulation: Gefäße der Viszera und Zusammenhang zu den großen Gefäßen

12.08.2021 bis 15.08.2021

Osteopathie unter viszeralen Gesichtspunkten zu betrachten ist faszinierend und erweitert die Möglichkeiten unseres Handelns beträchtlich. In diesem Kurs soll gezeigt werden, dass viszerale Osteopathie mehr ist, als ein Organ zu fühlen und die Mobilität zu verbessern. Unterrichtet werden Techniken, die die Gefäße der Viszera selbst betreffen, aber auch die Leitungsstrukturen, die mitgestört sind. Viele Techniken stammen noch von den alten Osteopathen. Still hat in all seinen Schriften immer wieder die Wichtigkeit der Gefäße für den Organismus hervorgehoben: „Die Herrschaft der Arterie ist absolut, universell und darf nicht behindert werden, ansonsten resultiert Krankheit …“ (A. T. Still, Autobiographie) Dieser Ausspruch gilt für die venösen und lymphatischen Gefäße genauso wie für das autonome Nervensystem.

Aus aktuellem Anlass möchte der Dozent seine positiven Erfahrungen mit der Behandlung von Gefäßen bei ernsthaft erkrankten Corona-Patienten weitergeben. Corona-Viren greifen vorwiegend das Endothel der kleinen Arterien an. Vorgestellt werden ein präventives Behandlungskonzept ebenso wie ein Konzept nach der Erkrankung.

Weitere Themen: Palpations- und Visualisierungstechniken der alten Osteopathen. Was zwingt den Körper in die Steilstellung in der BWS und die Hyperlordose in der LWS? Der retroperikardiale und der retroperitoneale Raum und die Verbindungen von Lunge, Perikard, Ösophagus, Aorta und Bauchorganen zu den großen Gefäßen. Wiederholung der großen Gefäße oberhalb des Herzens. Der sog. Spaghettiknoten im Thorax. Zusammenhang von Leber, Gallesystem und Pfortader mit der unteren Hohlvene. Überlegungen von Sutherland über die Bedeutung der unteren Rippen für Diaphragma und die Nervenplexus und die Nebenniere. Parietalviszerale Integrationsmöglichkeiten. Vasomotion und Inhibition, zwei alte Techniken von Still und ihre Bedeutung für die Thoraxorgane. Herzbehandlung am sogenannten Herzskelett.

Dozent:Karl-Heinz Schroeder, Osteopath (BAO), Diploma Osteopathic Medicine (EROP)
Ort:Münster
Veranstalter:ÄSOM Ärzteseminar Osteopathische Medizin der DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Osteopathie im Säuglings- und Kindesalter, Basiskurs 1

02.09.2021 bis 05.09.2021

Basiskurs 1 der 2-jährigen postgraduierten Forbildungsreihe und obligatorischer Einstiegskurs für alle Teilnehmer/innen!

Dozent:Dr. med. Dirk Luthin D.O. M.P., Diploma Osteopthic Medicine (EROP) / Lehrteam des ZKO
Ort:Münster
Veranstalter:ZKO Zentrum für Kinderosteopathie der DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Update Kinderosteopathie: Die hochcervikale Schlüsselregion und die Schädelasymmetrie im Säuglingsalter - Eine Annäherung in Theorie und Praxis

01.10.2021 bis 02.10.2021

Hybridveranstaltung mit Präsenzkurs in Meppen und LiveStream auf YouTube!

Kursinhalte: die hochcervikale Schlüsselregion im Säuglingsalter - standardisierte Untersuchung der Schlüsselregionen am Säugling - der schiefe Kopf des Säuglings - der Lagerungsplagiozephalus - Strainmuster der SSB – primäre oder sekundäre Muster - Differenzialdiagnose der Lagerungsplagiozephalie - osteopathische Therapie der hochcervicalen Region 1 - therapeutische Optionen, evidenz- oder eminenzbasierte Therapieansätze - osteopathische Therapie der hochcervicalen Region 2

Dieser Auffrischungs- und Vertiefungskurs findet statt unter Leitung des Zentrums für Kinderosteopathie, ZKO. Er richtet sich an Absolventinnen und Absolventen früherer kinderosteopathischer Ausbildungsgänge von DAOM und ZKO sowie vergleichbarer Abschlüsse.

Dozent:Dr. med. Dirk Luthin D.O. M.P., Diploma Osteopathic Medicine (EROP) / Sonja Rossi, Osteopathin (BAO)
Ort:Meppen / Online (Hybridveranstaltung)
Veranstalter:ZKO Zentrum für Kinderosteopathie der DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Osteopathie im Säuglings- und Kindesalter, Basiskurs 2

07.10.2021 bis 10.10.2021

Basiskurs 2 der 2-jährigen postgraduierten Fortbildungsreihe. Bitte beachten Sie, dass der Ausbildungsbeginn ausschließlich mit Kurs 1 möglich ist (02.-05.09.2021).

Dozent:Dr. med. Dirk Luthin D.O. M.P., Diploma Osteopthic Medicine (EROP) / Lehrteam des ZKO
Ort:Münster
Veranstalter:ZKO Zentrum für Kinderosteopathie der DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Anatomisches Seminar: Untere Extremitäten

21.10.2021 bis 23.10.2021

Differenziert dargestellte funktionell-anatomische Aspekte zur unteren Extremität des Menschen

Ziel dieses Seminars ist es, die funktionell-anatomische Komplexität der unteren Extremität des Menschen als einen nicht unbedeutsamen integralen Anteil unseres gesamten Bewegungsapparates differenziert und vertiefend darzulegen.

Kursinhalte: nähere Betrachtung anatomisch-morphologischer und biomechanischer Veränderungen im Übergang von Quarupedie zur Bipedie für die Statik, Kinematik und Sensorik der unteren Extremität unter besonderer Berücksichtigung von Aufbau und Funktion unseres Fußes als Stütz-, Lokomotions- und Tastorgan - Aufbau der langen Röhrenknochen exemplarisch an Tibia und Femur - die biomechanisch-funktionelle Bedeutung der Spongiosastrukturen im Schenkelhals und im oberen Drittel des Femurschaftes - der strukturelle und statische Aufbau des knöchernen Beckenrings und die Kraftübertragung des Rumpfgewichtes auf die untere Extremität - zentrale Funktion des Os sacrum - die Bandstrukturen und Lockerungen der gesamten Bandstrukturen während der Schwangerschaft durch das Hormon Relaxin - statische und kinematische Einbindung des Kniegelenkes in die Gelenkkette der unteren Extremität - der Fuß in seiner Funktion als mehrgliedrige, verformbare knöcherne Platte - Darstellung anatomisch-morphologischer Veränderungen unter Berücksichtigung einer gestörten Funktion

Dozent:Prof. Dr. Rainer Breul, D.O. h.c.
Ort:Münster
Veranstalter:DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de