Fortbildungen

BAO Schulen bieten ein vielfältiges Weiterbildungsangebot

Alle Inhaber der Urkunde Osteopath/in BAO haben für den Eintrag auf der BAO Therapeutenliste seit 2014 Fortbildungen im osteopathischen Bereich vorzulegen. Es sind dies 100 Punkte in drei Jahren, maximal 10 Punkte pro Tag. Die Fortbildungsnachweise sind der Geschäftsstelle digital, per Fax oder per Post einzureichen. 

Termine & Veranstaltungen

Das fasziale Element in der osteopathischen Praxis

16.06.2023 bis 18.06.2023

Als strukturelles Element des Bindegewebssystems des Körpers können die Faszien als ein den gesamten Organismus durchdringendes, allgegenwärtiges Gewebe betrachtet werden. Sie scheinen auf zelluläre und makroskopische Spannungslinien zu reagieren, indem sie sich entsprechend reorganisieren. Aus dieser Perspektive sind die Auswirkungen einer Faszieneinschränkung körperextern und können potenziell Stress für jede Struktur, die von Faszien umhüllt ist, verursachen. Die osteopathische Faszienbehandlung zielt jedoch darauf ab, solche Spannungen zu lösen, die Funktion wiederherzustellen und die dem Körper innewohnenden Mechanismen auszugleichen, so dass sie häufig als ergänzende Behandlung für verschiedene Erkrankungen vorgeschlagen wird.

Dieser Kurs bietet einen Überblick über die gängigsten Faszientechniken, die im osteopathischen Arsenal verwendet werden, zusammen mit ihren verschiedenen Anwendungsformen, die von indirekten über direkte bis hin zu kombinierten Methoden reichen. Um den Kliniker durch das Verständnis und die Anwendung dieser faszialen Werkzeuge zu führen, werden verschiedene evidenzbasierte Mechanismen sowie verschiedene Hypothesen, die auf osteopathischen Prinzipien basieren, vorgeschlagen und diskutiert.

Kursziele:
Darstellung des Bindegewebes als wichtigster biomechanischer und bioelektrischer Vermittler der Wechselbeziehung zwischen Struktur und Funktion;
Vorstellung verschiedener faszialer Mechanismen, durch die eine somatische Dysfunktion ausgelöst und aufrechterhalten werden kann;
Veranschaulichung der gängigsten Faszientechniken in der osteopathischen Praxis;
Vorstellung verschiedener faszienvermittelter Mechanismen, die der Wirksamkeit und Effektivität der OMT zugrunde liegen.

Programm

Teil 1:
Das fasziale Kontinuum in seiner Struktur und Funktion: Einführung in die wichtigsten anatomischen und physiologischen Eigenschaften der Faszien
Dimensionale Palpation der verschiedenen Bindegewebsebenen
Das Bindegewebe aus einer tensegritiven Perspektive: von der zellulären bis zur Körperebene aus osteopathischer Sicht
Globaler und lokaler Tenso-Kompressionstest und Behandlung
Der Zink-Test: Bewertung und Behandlung des Fasziensystems
Das System der Faszienschläuche: Bewertung und Ausgleich der meningealen, viszeralen und axialen Faszienschläuche

Der Faszienrhythmus: Bewertung seiner Eigenschaften und Anomalien durch allgemeines/fernes und fokales/lokales Abhören

Dozent:Paolo Tozzi, MSc Ost, DO, PT
Ort:OSD, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland
Anmeldung:https://osteopathie-schule.de/masterclass/das-fasziale-element-in-der-osteopathischen-praxis/

Das fasziale Element in der osteopathischen Praxis

16.06.2023 bis 18.06.2023

Als strukturelles Element des Bindegewebssystems des Körpers können die Faszien als ein den gesamten Organismus durchdringendes, allgegenwärtiges Gewebe betrachtet werden. Sie scheinen auf zelluläre und makroskopische Spannungslinien zu reagieren, indem sie sich entsprechend reorganisieren. Aus dieser Perspektive sind die Auswirkungen einer Faszieneinschränkung körperextern und können potenziell Stress für jede Struktur, die von Faszien umhüllt ist, verursachen. Die osteopathische Faszienbehandlung zielt jedoch darauf ab, solche Spannungen zu lösen, die Funktion wiederherzustellen und die dem Körper innewohnenden Mechanismen auszugleichen, so dass sie häufig als ergänzende Behandlung für verschiedene Erkrankungen vorgeschlagen wird.

Dieser Kurs bietet einen Überblick über die gängigsten Faszientechniken, die im osteopathischen Arsenal verwendet werden, zusammen mit ihren verschiedenen Anwendungsformen, die von indirekten über direkte bis hin zu kombinierten Methoden reichen. Um den Kliniker durch das Verständnis und die Anwendung dieser faszialen Werkzeuge zu führen, werden verschiedene evidenzbasierte Mechanismen sowie verschiedene Hypothesen, die auf osteopathischen Prinzipien basieren, vorgeschlagen und diskutiert.

Kursziele:
Darstellung des Bindegewebes als wichtigster biomechanischer und bioelektrischer Vermittler der Wechselbeziehung zwischen Struktur und Funktion;
Vorstellung verschiedener faszialer Mechanismen, durch die eine somatische Dysfunktion ausgelöst und aufrechterhalten werden kann;
Veranschaulichung der gängigsten Faszientechniken in der osteopathischen Praxis;
Vorstellung verschiedener faszienvermittelter Mechanismen, die der Wirksamkeit und Effektivität der OMT zugrunde liegen.

Dozent:Paolo Tozzi, MSc Ost, DO, PT (ITA)
Ort:OSD, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland
Anmeldung:https://osteopathie-schule.de/masterclass/das-fasziale-element-in-der-osteopathischen-praxis/

Was machen ungestresste Therapeutinnen und Therapeuten besonders gut? Systemisches Denken und Handeln in der Praxis (2)

17.06.2023 bis 17.06.2023

In diesem zweiten Tagesseminar am 17.06.2023 steht die interdisziplinäre Anwendung der Erkenntnisse aus den modernen Organisationswissenschaften, der systemischen Psychologie und der Praxiserfahrung der Kursteilnehmer im Mittelpunkt.
Das 2-teilige Seminar richtet sich an Osteopath(inn)en sowie Therapeut(inn)en aller Fachrichtungen! Beide Teile können unabhängig voneinander gebucht werden.

Therapeutisch zu arbeiten bedeutet immer, mit Patientinnen und Patienten in Kontakt zu treten. Die Behandlung kann für alle Beteiligten „heilsam“ sein, wenn nicht allein das Gegenüber gesehen wird, sondern auch die dahinterliegenden Systeme betrachtet und berücksichtigt werden, in denen wir alle eingebunden und miteinander verbunden sind.
Für Therapeuten bedeutet das: mit wenig Aufwand viel erreichen und dabei eigene Ressourcen schonen. Der Arbeitsalltag wird als sinnerfüllt und erfolgreich wahrgenommen. Für den Patienten oder die Patientin ist die Behandlung heilsam, wenn er oder sie einen Raum betritt, in dem Vertrauen und Sicherheit vorherrschen und Wege zur Besserung des Befindens aufgezeigt werden, die eigenverantwortlich umgesetzt werden können.
Eine heilsame Behandlung berücksichtigt immer alle beteiligten Systeme. Erst eine Symbiose und eine gemeinsame Schnittmenge lassen eine erfolgreiche Behandlung zu, bei der Ressourcen geschont werden und kein großer Arbeits- und Zeitaufwand erforderlich ist.

Dozent:Dr. med. Horst Schüler, Diploma Osteopathic Medicine
Ort:Münster
Veranstalter:Ärzteseminar Osteopathische Medizin der DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.äsom.de

OAM: Viszerale Osteopathie A (Abdomen mit Niere) - Seminar mit Serge Paoletti D.O. (F) | München

23.06.2023 bis 25.06.2023

Termin: 23.06.-25.06.2023 | 3 Tage (Fr/Sa 9-18h und So 8.30-16h)
Turnus: 1 x jährlich im April

Osteopathische Techniken sind besonders im viszeralen Bereich wirksam.
Viele viszerale Dysfunktionen sprechen effektiv und nachhaltig auf eine osteopathische Behandlung an, insbesondere wenn sie auf einer gründlichen Kenntnis der Pathophysiologie der Eingeweide und einer großen Präzision sowie Spezifität der korrigierenden Behandlung beruhen.

Während dieses Seminars werden folgende Themen behandelt:

Die Einrichtung des gesamten Verdauungstrakts mit einer kurzen anatomischen und embryologischen Auffrischung
Suche nach präzisen Orientierungspunkten verschiedener Strukturen
Die Beziehung von Struktur zu Funktion und von Funktion zu Struktur
Die Bedeutung der Faszie für ein gesund funktionierendes Abdomen
Viszerale Läsionen (viszero-somatisch, somato-viszeral, viszero-psychosomatisch)
Praktisches Arbeiten mit spezifischen viszeralen Techniken für Magen, Dünndarm, Dickdarm, Bauchspeicheldrüse, Milz, Leber, Blase und Nieren

Anhand zahlreicher klinischer Fallballspiele wird die besondere Rolle der Faszien veranschaulicht dargestellt, insbesondere nach Erkrankungen, operativen Eingriffen sowie durch unsere Lebensformen (z.B. Ernährung, Sport usw.).
Der Kurs wird mit vielen aktuellen Studien und Forschungsergebnissen abgerundet. Er ist primär auf die Praxis ausgerichtet und ermöglicht eine sofortige Anwendung der erlernten Techniken.

Info: Kurssprache französisch mit Fachdolmetscherin, sowie ein ausführliches Skript in deutscher Übersetzung.

Zielgruppe: Fertige Osteopathen, bzw. OAM-Schüler ab dem 5. Schuljahr

Dauer: 3 Tage
Kosten: 690,00 €
Kosten-Info: ZfN-/ OAM-Schüler/ VOD-Mitglieder: 650,00 € | Wiederholer: 590,00 € inkl. Technikvideo

Dozent:Serge Paoletti D.O. (F)
Ort:OSTEOPATHIE AKADEMIE MÜNCHEN
Veranstalter:OSTEOPATHIE AKADEMIE MÜNCHEN
Anmeldung:http://www.zfn.de/osteopathie-akademie/seminare-mit-serge-paoletti/praesenz-viszerale-osteopathie-a-abdomen-mit-niere-paoletti-os-s-16226-detail

Der Weg in die osteopathische Praxis - Ein Kompaktseminar zum erfolgreichen Einstieg in ein neues Konzept. Seminar für SchülerInnen und AbsolventInnen.

23.06.2023 bis 24.06.2023

Osteopathie ist Heilkunde und
kann als Heilpraktiker oder Arzt
selbstständig ausgeübt werden:
die eigene Praxis bietet reizvolle
Möglichkeiten.
Bis zur Eröffnung der eigenen Praxis bzw. bis zum selbstständigen
Arbeiten sind viele Entscheidungen zu treffen und Aufgaben zu
bewältigen.
• Wie eröffnet man sich einen
Markt für das eigene Angebot?
• Wie gestaltet man einen
Behandlungsvertrag ?
• Wie rechnet man ab?
• Welche „Fallen“ gibt es ?
Wir liefern Antworten auf diese
Fragen und mehr. Wir werden auf
die Wirtschaftlichkeit eingehen,
Abrechnung und ihre Tücken an
praktischen Beispielen zeigen,
die rechtlichen Rahmenbedingungen in Bezug auf die Kunden
und Mitarbeiter beleuchten und
geben Tipps zur Werbung.
Wir haben langjährige Praxiserfahrung als selbstständige Physiotherapeuten, Heilpraktiker sowieo
Osteopathen und lassen uns „in
die Karten schauen“.

Dozent:Jutta Martin und Roman Mülders
Ort:IFAO - Fuggerstraße 9a - 41468 Neuss (vor Ort und gleichzeitig über Zoom)
Veranstalter:IFAO - Lucas-Cranach-Str. 1 - 54634 Bitburg
Anmeldung:http://www.ifaop.com

Zervikogene Syndrome: Zervikalgie, Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus – Fortgeschrittene volumetrische Techniken – ein neuer osteopathischer Ansatz

06.07.2023 bis 09.07.2023

Zervikogene Störungen (Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Schwindel) sind ein häufiger Grund für Patienten einen Therapeuten aufzusuchen. Dieser Kurs zielt darauf ab, das Wissen von Osteopathen über zervikogene Störungen zu vertiefen. Teilnehmer sollen befähigt werden Patienten mit komplexen Verläufen zu behandeln, welche zuvor von verschiedenste Therapeuten ohne Erfolg behandelt wurden. Die aktuelle Literatur zu chronischen Nackenschmerzen, zervikogene Kopfschmerzen und zervikogenem Schwindel wird vorgestellt und praktische Bezüge werden gezogen. Des Weiteren wird die Pathophysiologie, Epidemiologie, Semiologie und Differentialdiagnose dieser Störungen erörtert. Aus klinischer Sicht wird gelehrt, wie dieses Wissen in der Praxis präventiv, kurativ und palliativ angewendet werden kann – wobei der begrenzte Tätigkeitsbereich von Osteopathen berücksichtigt wird.

Fortgeschrittene Volumetrische Techniken:

Die fortgeschrittenen volumetrischen Techniken beschreiben das „Know-How“ welches von Joseph Gill-Lussier D.O. für komplexe Fälle entwickelt wurde. Die Techniken basieren auf den Prinzipien von Robert Rousse und zeigen Einflüsse von Becker, Hoover und Arbuckle. Der klinische Ansatz erfordert einen Gewebedialog sowie die Beteiligung der ganzen Person mit dem Ziel, die zervikale neurologische Problematik zu normalisieren. Auf der einen Seite werden neuromechanische Aspekte wie der modifizierende Einfluss von peripheren Manipulationen auf die Aktivität des zentralen Nervensystems betrachtet. Auf der anderen Seite wird die Behandlung in diesem Ansatz durch Patientenbildung, Selbsteffizienz und das biopsychosoziale Modell geprägt. Dieser Ansatz ist dafür bekannt, komplexe Fälle in der Klinik besser zu behandeln.

Dozent:Joseph Gill-Lussier BSc, BMus, DO (CAN)
Ort:OSD, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland
Anmeldung:https://osteopathie-schule.de/masterclass/zervikogene-syndrome-zervikalgie-kopfschmerzen-schwindel-und-tinnitus-fortgeschrittene-volumetrische-techniken-ein-neuer-osteopathischer-ansatz/

Osteopathischer Ansatz in der Tierpraxis

21.07.2023 bis 23.07.2023

Grundlagen der Ethologie und der Körperarbeit bei Tieren (insbesondere bei Hunden)
Das Konzept der somatischen Dysfunktion: was sie ist und wie man sie findet
Methoden zur Bewertung und Behandlung von somatischen Dysfunktionen bei Hunden
Indikationen und Kontraindikationen der manuellen Arbeit am Hund
Artikulationstechniken: Geschichte, Prinzipien, Methoden der Anwendung
Praxis der artikulatorischen Techniken an der Wirbelsäule und den Extremitäten des Hundes
Begründung, Beweise, Indikationen und Gegenindikationen von artikulatorischen Techniken

Dozent:Paolo Tozzi, MSc Ost, DO, PT (ITA)
Ort:OSD, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland
Anmeldung:https://osteopathie-schule.de/masterclass/osteopathischer-ansatz-in-der-tierpraxis/

Die fasziale Komponente in der osteopathischen Praxis (1)

27.07.2023 bis 30.07.2023

Paolo Tozzi bietet in seinen Kursen einen Überblick über die gängigsten Faszientechniken, die in der osteopathischen Praxis Verwendung finden, zusammen mit ihren verschiedenen Anwendungsformen von indirekten über direkte bis zu kombinierten Methoden.

Um den Behandler respektive die Behandlerin durch das Verständnis und die Anwendung dieser faszialen Werkzeuge zu führen, werden verschiedene evidenzbasierte Mechanismen sowie verschiedene Hypothesen, die auf osteopathischen Prinzipien basieren, vorgeschlagen und diskutiert. Die Vorstellung des Bindegewebes als wichtigster biomechanischer und bioelektrischer Vermittler der Wechselbeziehung zwischen Struktur und Funktion; die Vorstellung verschiedener Faszienmechanismen, durch die eine somatische Dysfunktion ausgelöst und aufrechterhalten werden kann; die Veranschaulichung der gängigsten Faszientechniken in der osteopathischen Praxis; die Vorstellung verschiedener über die Faszien vermittelte Mechanismen, die der Wirksamkeit und Effektivität der OMT zugrunde liegen.

LEVEL I: Das Faszienkontinuum in seiner Struktur und Funktion: Einführung in die wichtigsten anatomischen und physiologischen Eigenschaften der Faszien - Dimensionales Ertasten der verschiedenen Bindegewebsebenen - Das Bindegewebe aus Tensegrity-Sicht: von der zellulären bis zur Körperebene aus osteopathischer Sicht - Globaler und lokaler Tensions-Kompressions-Test und Behandlung - Der Zink-Test: Bewertung und Behandlung des Fasziensystems - Das System der Faszienschläuche: Bewertung und Ausgleich der meningealen, viszeralen und axialen Faszienschläuche - Der Faszienrhythmus: Bewertung seiner Eigenschaften und Anomalien durch allgemeines/fernes und fokales/lokales Abhören

Dozent:Paolo Tozzi D.O., M.Sc. Ost.
Ort:Münster
Veranstalter:DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Psychosomatische Osteopathie (Basic)

01.09.2023 bis 05.11.2023

Nur noch Warteplätze verfügbar!

In dieser zweiteiligen Kursreihe zur psychosomatischen Osteopathie mit Torsten Liem werden praxisnah effektive Ansätze zur Behandlung von Trauma und dysfunktionellen Soma-Energie-Erlebnismustern im klinischen osteopathischen Kontext vermittelt.

Kursbeginn: 01.09.2023
Kursende: 03.09.2023
Kursbeginn Teil 2: 03.11.2023
Kursende Teil 2: 05.11.2023

Kursinhalt:
• Diagnostik somatisch-energetischer-psychischer Dysfunktionen
• Therapeutische Beziehung
• Palpation somatischer Dysfunktion und ANS
• Palpation somatischer Dysfunktion und emotionale Zustände
• Osteopathische Ansätze zur emotionalen Regulation
• Wahrnehmen und Differenzierung von Glaubensmustern
• Stabilisationsarbeit im osteopathischen Setting
• Dynamische Ressourcenorganisation und Koregulation
• Bindungsarbeit
• Indikationen und Kontraindikationen
• EMDR Standardprotokoll im osteopathischen Setting
• Osteopathische herzfokussierte Palpation
• Osteopathic Felt Sense
• Bifokale Integration®
• Rechts-Links-Balance und bilaterale Stimulation
• Lösung somatisch-psychischer Dysfunktionen mit Atemtechniken
• Myofasziale Vibration
• Trauma: Befundung und osteopathische Behandlungsansätze
• Unterschied Akut- und Komplextraumaarbeit
• Chronische Schmerzen: Behandlungsprotokoll

Dozent:Torsten Liem MSc. Ost., MSc. Paed. Ost., DO, DPO (DEU)
Ort:OSD, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland
Anmeldung:https://osteopathie-schule.de/masterclass/psychosomatische-osteopathie-basic-3/

Das venöse System - Teil 1: Viszeral

06.09.2023 bis 09.09.2023

In diesem Kurs lernen wir, wie man Störungen im viszeralen Venensystem palpiert, diagnostiziert und behandelt.

Weniger als 50 % des venösen Blutflusses sind vom Herzschlag abhängig. Wenn sich die Venen nicht synchron mit der stromaufwärts gelegenen Vene anfühlen, können wir eine Disharmonie zwischen ihnen ertasten und so erkennen, wo wir behandeln müssen. Wir ertasten Turbulenzen, Flussraten und globale Funktion und fühlen, was zu einem „Release“ oder „Shift“ führt. Wenn möglich, werden wir auch Beweglichkeits- und Hörtests vor und nach der Behandlung miteinander vergleichen, um die Ergebnisse quantifizieren zu können.

Lernziele: Ertasten des Unterschieds zwischen arteriellem und venösem Blut. Ertasten des Unterschieds zwischen Venenwand und dem Blut darin. Ertasten des Blutflusses, seiner Richtung, Stärke, Veränderung mit der Atmung und seiner Ladung. Ertasten/Spüren, wo das venöse Blut gestört ist. Korrelation des Blutflusses und der Mobilität/Motilität miteinander. Unterscheidung von stromauf- und -abwärts liegenden Störungen. Bewertung der Bewegungsmerkmale von Lunge, Herz, Zwerchfell, Leber, Magen, Zwölffingerdarm, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Dickdarm, Milz, Nieren und Beckenorganen uvm.

Dozent:Kenneth J. Lossing D.O.
Ort:Münster
Veranstalter:DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Advanced Spinal Minimal Lever Mid Range Manipulation – Minimale Hebeltechniken, Advanced (Teil 2 – Wirbelsäule)

08.09.2023 bis 10.09.2023

Dieser fortgeschrittene Extremitäten-Manipulationskurs soll dazu dienen, Konzepte, Ideen, praktische Techniken und deren Anwendung über das Basis-Level hinaus durch die Anwendung der “Minimal Lever Mid Range” Technik auf einer fortgeschritteneren Ebene zu entwickeln. Teilnehmern wird die Gelegenheit zuteil, grundlegende Prinzipien zu wiederholen, und theoretische, praktische und klinische Fragen, die einer weiteren Erklärung und klinischer Referenz bedürfen, zu stellen.
Außerdem werden sämtliche Techniken durch Erklärungen des klinischen und technischen Einsatzes untermauert. Der Großteil des Kurses (bis zu 80%) wird praktisch orientiert sein. Auf der Basis eines fundierten Verständnisses der “Minimal Lever Mid Range” Technik wird den Teilnehmern eine Bandbreite an Fähigkeiten vermittelt, die sie zukünftig in ihre klinische Praxis integrieren können.

Praktische Techniken für:
Akromioklavikular-, Sternoclavicular-, Glenohumeralgelenk
Ellenbogen, Unterarm, Handgelenk, Hand
Hüfte, Knie, Fussknöchel, Fussgelenke
Rippen und Differenzialdiagnostik bei Rippenschmerzen

Dozent:Daryl Herbert DO (GBR)
Ort:OSD, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland
Anmeldung:https://osteopathie-schule.de/masterclass/advanced-spinal-minimal-lever-mid-range-manipulation-minimale-hebeltechniken-advanced/

Immunovegetative Regulation im osteopathischen Ansatz

08.09.2023 bis 10.09.2023

Der Organismus reagiert bei vielen Erkrankungen zunächst mit vegetativen Zeichen z.B. veränderten Schweißsekretion und an zweiter Stelle folgen funktionelle Symptome, z.B Muskelverhärtungen.

Dieser Kurs bietet Möglichkeiten das vegetative Nervensystem und das Immunsystem auszugleichen und besteht aus 3 Teilen:

Parasympathikus
Sympathikus
Das Immunsystem
Dazu erstreckt sich das Behandlungsspektrum zu verschiedenen Dysfunktionen wie Kopfschmerzen, Sinusitis, Ischias, Karpaltunnelsyndrom Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Es werden mehrere Vorgehensweisen dargestellt: u.a.
Die Polyvagal-Theorie
Die Segmentanatomie
Die energetische Motilität
Verschiedene Techniken werden geübt: Reflexzonen, Thrust, Recoil, energetische Motilität, fasziale Manipulationen.

Jeder Teil besteht aus Theorie, Diagnose und Behandlung:

Tag 1: Vegetative Regulation: Parasympathikus
Parasympathikus. N vagus und N.pelvici: Funktion und Funktionsstörung
Keypoints für den N. vagus und Nn. pelvici

Forschungsergebnisse:
Bioelektrische Medizin
Polyvagale-Theorie: Neue Beschreibung des autonomen Nervensystems
Der Entzündungsreflex über das Nervensystem
Behandlung. U.a.
Kerne des Parasympathikus im Gehirn
Tender Punkt (Strain-Counterstrain) am Schädel
Sklerozonen am Os Occiput
Zervikale Faszie und Sternoklavikulargelenk
Mm. constrictor pharyngii
Thorax und Oesophagus
Milz
Becken: Sacrum und Ilium
Tag 2: Vegetative Regulation: Sympathikus

Einsatz von Sklerotome, Myotome, Dermatome und Enterotome
Behandlung u.a.:

Hiatuslinie: Dermatomlinie
Grenzstrang und sympathische Afferenze und Efferenze
Ganglion stellatum, C7 und Th1
Praevertebrale Ganglien: Plexus solaris und hypogastricus
Ganglion impar am Os coccygis
Achse der emotionalen Regulation: u.a. Hypothalamus, Plexus cardiacus,
Nebennieren

Tag 3:
Teil 1: Stimulierung des Immunsystems
u.a:
Erste und zweite Intercostalräume
Lymphbelt: für das Lymph- und Immunsystemen im oberen Thorax
Sternum
Dünndarm
GALT: Gut associated lymphatic tissue
MALT: Mucosa associated lymphatic tissue
Teil 2: spezifisch: Atmungsdysfunktionen und Asthma

Definition und Fakten zu Asthma:
Darstellung eines Dysfunktionsschemas:
Es besteht bei 90% der Asthmatiker und bei vielen Immunstörungen
Stoppunkt eines Asthmaanfalles
Systematische Behandlung dieses Dysfunktionsschemas:
u.a.:
Plexus pulmonalis
Th9
Becken

Dozent:Michel Puylaert M.Sc. Ost., DO (DEU)
Ort:OSD, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland
Anmeldung:https://osteopathie-schule.de/masterclass/immunovegetative-regulation-im-osteopathischen-ansatz/

Strukturelle Gewebemanipulationen & Wirbelsäulenzyklus

21.09.2023 bis 23.09.2023

Dieser zweiteilige Kursreihe dient dazu, sich mit den ursprünglichen strukturellen Manipulationstechniken, den “Struktur-Gewebe-Manipulationen” und mit diesem osteopathischen konzeptuellen Ansatz vertraut zu machen. Weit entfernt von den traditionellen Hebelarmtechniken und den klassischen Fryette-Konzepten werden wir einen völlig anderen Manipulationsansatz in Betracht ziehen. Er wird mithilfe von Techniken durchgeführt, die größtenteils direkt und somit ohne Hebelarme sind. Diese Techniken kombinieren die feine Palpation von Geweben mit der strukturellen Manipulation. Sie werden mit einem Minimum an Spannung eingesetzt, sind äußerst präzise, für den Patienten angenehm und absolut sicher. Sie erfordern keine Muskelkraft und sind für jeden durchführbar.

Dieser Kurs ist vor allem auf die Praxis ausgerichtet. Alle Techniken werden Schritt für Schritt erläutert und geübt, um ihre Anwendung zu automatisieren. Die Wiederholung dieser Techniken während des gesamten Kurses ermöglicht es, über die Technik hinauszugehen, um an der Qualität des Gewebegefühls zu arbeiten und so die somatische Dysfunktion zu optimieren. Es wird eine Reihe von Übungen durchgeführt, um einerseits an der “passiven” Umsetzung der Manipulation und andererseits an der Qualität des Thrusts zu arbeiten.

Dieser Kurs wird durchgehend durch klinische Fälle illustriert und ist Gegenstand eines Erfahrungsaustauschs zwischen den verschiedenen Praktikern.

Wir werden die gesamte Wirbelsäule in zwei Mal drei Tagen behandeln. Im ersten Kurs werden wir eine Reihe von Techniken einführen, die im zweiten Kurs vertieft und perfektioniert werden. Im ersten Kurs geht es also darum, die Hals-, Rücken- und Lendenwirbelsäule mit präzisen und rigorosen Bewegungen zu behandeln. Diese schrittweise Einführung erfolgt durch die Wiederholung dieser Bewegungen.

Andere Techniken werden anschließend auf der Grundlage dieser Einrichtung entwickelt. Es wird viel Zeit aufgebracht, um eine gute Beherrschung der Technik zu erreichen. Daher ist es notwendig, zwei Praktika zu absolvieren, die durch eine individuelle Zeit der klinischen Umsetzung voneinander getrennt sind.

Ziele des Seminars:
Erklärung des Konzepts der “strukturellen Gewebemanipulation” und der Geschichte dieser Bezeichnung.
Das Bindegewebe
Die somatische Dysfunktion in diesem Konzept.
Physiologische und pathologische Folgen der Läsion.
Verschiedene manipulative Techniken, Definitionen
Interesse an direkten Techniken
Einführung und Definition der verwendeten Parameter (Positionierung, passive Arbeit, Begriff des Zentrums, Begriff der Dichte, Begriff der Verwurzelung, Begriff der Präsenz, Begriff der Konvergenz…)
Slack und Thrust, Definitionen, Parameter, warum, wie?
Verschiedene “manipulative Griffe”
Begriff der Gewebewiderstandstests

Praxis
Ein diagnostischer und testbezogener Ansatz wird für die gesamte Wirbelsäule in Betracht gezogen.

Die in den sechs Tagen behandelten Techniken:
HWS: Posterioritäten, Anterioritäten, Laterioritäten
C1
C0
C7/T1
Oberer Rückenschmerz, verschiedene Techniken
K1
Rückenschmerzen bei Brustkompression
Rückenschmerzen in Bauchlage
T12
Lendenwirbel
Kreuzbein
Beckenschaufel

Kursbeginn: 21.09.2023
Kursende: 23.09.2023
Kursbeginn Teil 2: 09.11.2023
Kursende Teil 2: 11.11.2023

Dozent:David Lachaize D.O. (FRA)
Ort:OSD, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland
Anmeldung:https://osteopathie-schule.de/masterclass/strukturelle-gewebemanipulationen-wirbelsaeulenzyklus/

Osteopathie im Säuglings- und Kindesalter, Kurs 5

22.09.2023 bis 24.09.2023

Kurs 5 der postgraduierten Fortbildungsreihe - Schwerpunktthema: Thorax

Dozent:Lehrteam des ZKO®
Ort:Münster
Veranstalter:ZKO® Zentrum für Kinderosteopathie der DAOM e. V.
Anmeldung:http://www.daom.de

Manipulationskurs für Frauen: Wirbelsäule und Hüfte

29.09.2023 bis 01.10.2023

Körperpositionierung für Patient und Therapeut um die Technikausführungen zu verbessern
Integration von posturaler Biomechanik in Bezug zum Therapeuten, um Kraft, Widerstand und Präzision in der Ausführung jeder manipulativer Technik zu verbessern
Revision der Palpationsqualitäten vor und während der Technikausführung, um zu identifizieren, was möglicherweise eine erfolgreiche Technikausübung verhindern könnte
Was tun, wenn der Patient körperlich größer, schwerer oder kräftiger als der Therapeut ist?
Individuelle Supervision, um jede Teilnehmerin individuell zu unterstützen, ihre eigenen Schwierigkeiten in Bezug auf strukturelle Techniken zu überwinden
Dieser Kurs ist auf 22 Teilnehmer begrenzt.

Dozent:Lucia Pereira PGDO, B.Sc. (Hons) Ost., DO (FRA)
Ort:OSD, Mexikoring 19, 22297 Hamburg
Veranstalter:Osteopathie Schule Deutschland
Anmeldung:https://osteopathie-schule.de/masterclass/manipulationskurs-fuer-frauen-wirbelsaeule-und-huefte-4/